Erstberatung

 

Bei unserem ersten Treffen, möchte ich Sie und Ihren Hund so gut wie möglich kennen lenen und werde Ihnen viele Fragen stellen. Anhand Ihrer Antworten, ist es mir möglich, das Verhalten Ihres Hundes einzuordnen.

Ich höre Ihnen aufmerksam zu und mir ist wichtig zu erfahren, wie Sie die aktuelle Situation sehen und was Ihr Ziel ist, das Sie mit Ihrem Hund erreichen wollen. Dabei ist es mir wichtig, dass Sie verstehen, warum Ihr Hund sich so benimmt. Ihre Gefühle dem Hund und der Situation gegenüber, nehme ich dabei sehr ernst und Sie müssen sich vor mir nicht rechtfertigen, warum der Hund sich so entwickelt hat. Für mich ist wichtig, zu erfahren, welche Methoden Sie schon ausprobiert haben um das unerwünschte Verhalten zu verändern.

Bei schwerwiegenden Problemen (z. B. starker Aggression, extremer Angst) erhalten Sie von mir erst einmal sog. Managementlösungen. Diese können sofort und ohne vorheriges Training oder Gewöhnung eingesetzt werden und erleichtern Ihnen, Ihrem Hund und Ihrem Umfeld den Alltag erheblich. (Bei vielen Therapiemaßnahmen wie z. B. dem Boxentraining muss der Hund erst einmal daran gewöhnt werden und es positiv kennen lernen dürfen. Erst dann kann mit einer Therapie begonnen werden.) Natürlich sind diese Managementlösungen kein Ersatz für eine Verhaltenstherapie, aber Sie erhalten damit SOFORT eine erhebliche Erleichterung im Umgang mit Ihrem Hund und gerade bei Aggressionen oder Angstbeißern können so Gefahren verringert und Unfälle verhindert werden.

Gemeinsam erörtern wir das Problemverhalten Ihres Hundes. Hierbei werden Sie von mir niemals zu hören bekommen, dass Sie "alles falsch gemacht haben, was man falsch machen kann", dass Sie "selbst schuld sind, dass Ihr Hund sich so benimmt", dass "der Hund sich bei einem anderen Halter viel besser entwickelt hätte" etc... Denn alles das ist purer Blödsinn! Erstens einmal ist jeder Hund anders und hat seinen eigenen Charakter und seine eigenen Verhaltensweisen und zweitens ist es meistens so, dass die Halter nur in den seltensten Fällen die alleinige Schuld an dem Verhalten ihres Hundes trifft, da er einfach so ist wie er ist. Standardmethoden, die sehr oft empfohlen werden, funktionieren bei vielen Hunden, aber bei weitem nicht bei allen. Hier muss dann genau herausgefunden werden, warum Ihr Hund sich so verhält und auf welche Trainingsmethoden er anspricht.

Dazu kommt, dass kein Mensch mit seinem Hund in einem "luftleeren Raum" lebt und auch jede Menge Einflüsse von außen auf das Mensch-Hund-Team einwirken.

 

Denken Sie bitte auch immer daran, wenn Sie sich Hilfe suchen, dann haben Sie nicht versagt oder müssen sich sonst irgendwelche Vorwürfe machen! Sie haben erkannt, dass sie alleine mit Ihrem Hund nicht weiter kommen und wollen die Situation für Ihren Hund und sich selbst verbessern, so dass das Zusammenleben für alle Beteiligten wieder entspannter wird.

  

Bei unserem zweiten Treffen, sehe ich mir den Hund bevorzugt in seinem gewohnten Umfeld an und mache mir ein Bild über die Bedingungen, unter denen er lebt.

Ich mache mir ein Bild über den Umgang und die Beziehungen aller Familienmitglieder mit dem Hund und das Verhalten des Hundes gegenüber den einzelnen Personen.

Falls möglich, mache ich mir ein Bild über die Beziehung des Hundes zu anderen im Haushalt lebenden Haustieren.

Tritt das Problemverhalten Ihres Hundes bei Spaziergängen auf, so gehe ich gemeinsam mit Ihnen spazieren.

Gemeinsam mit Ihnen, versuche ich möglichst alle Auslöser, Gründe und mögliche Ursachen für das Probleverhalten herauszufinden.

 

Im Anschluss an unser Gespräch mache ich mir noch einige Gedanken und erstelle einen ausführlichen Trainingsplan der individuell auf Sie und Ihren Hund abgestimmt ist.

 

  • Der Trainingsplan enthält:

 

  1. Trainingsmaßnahmen
  2. Erklärungen, warum ich welche Maßnahmen/Veränderungen, empfehle
  3. Erklärungen zu Durchführung und Ablauf des Trainings

 

  • evtl. Vorschläge zu Bachblüten oder einem homöopathischen Mittel mit den entsprechenden Erklärungen und Anweisungen.

 

  • Sie Erhalten den Trainingsplan einige Tage nach unserem Gespräch ich schriftlicher Form.

Folgeberatung

Wie viele Folgestunden Sie benötigen, hängt von der Art Ihres Problemes und selbstverständlich von Ihnen und Ihrem Hund ab. In der Regel sind 5 bis 8 Trainingsstunden ausreichend, damit Sie eine deutliche Verbesserung bzw. Veränderung bei Ihrem Hund erkennen und in Zukunft selbstständig erfolgreich mit ihm weiter arbeiten können.

 

Falls Sie es wünschen, begleite ich Sie auch gerne länger, bis Sie sich sicher genug fühlen, um alleine mit Ihrem Hund zu arbeiten.

Bitte bedenken Sie, dass Ihr Hund Zeit und Geduld braucht um sich auf die neue Situation einzustellen und sein altes Verhalten nicht innerhalb von Minuten oder Stunden ablegen kann.

Bitte bedenken Sie auch, dass es bei der Einbeziehung von homöopathischen Mitteln oder Bachblüten nötig sein kann, diese evtl. zu wechseln.

 

Bitte bedenken Sie auch, dass die Persönlichkeit des Hundes nicht gänzlich verändert werden kann. Aus einem schüchternen oder ängstlichen Hund wird ziemlich sicher niemals ein Draufgänger werden und ein Hund, der aggressiv auf andere Hunde oder Situationen reagiert kann zwar dazu gebracht werden, diese zu akzeptieren und gelassen zu bleiben, aber wahrscheinlich wird er sich niemals über Hundebesuch freuen oder Wert auf eine Spielstunde mit mehreren Artgenossen legen.

 

Es gibt Probleme bzw. Verhaltensweisen, bei denen durch ein Verhaltenstraininglediglich ein Teilerfolg erreicht werden kann, hier kann das Verhalten nicht gänzlich verändert werden, sondern nur eine Linderung erreicht werden.